Selma Tschüss Ade

S Lager gaht so schnell verbi, leider isch es das scho gsi.
Zwei Wuche lang händ mir Spass gha, mir händ üs nöd lumpä lah.
Kreativität händ mer zeigt, denn mir sind für alles bereit.
Wandere, bade, Spiel & Spass und alli gäbed Gas.

Mängmal wönd d Chind nöd penne und tönd durebrenne.
Sie wönd Fressparty mache, denn händ sie öppis zum Lache.
D Leiter händ trotzdem alles im Griff, denn sie hend en luute Pfiff.
Darum liebi Lagerchind chömed gschwind wie dä Wind.

Im Wilde Weste gäbed mir üses Beste.
Kindianer schüssed mit Pfiil und Boge – nai da isch voll nöd gloge.
Mengmal schüsseds au mit Pistole aber ke Angst die sind nöd volle
Öb gross oder chli, sie sind immer debi!

Nach dem wilde Ritt sind mer alli langsam nümme fit,
Drum gömmer jetzt denn hai go pfuse und nümme verruse.
Jetzt gönd mir alli hai, denn mir händ so müedi Bei.
Zum Glück chönd mir mit em Car gah, susch würed mir da bliebe stah.

Danke für die tolli Zit, mit eu chömed mir so wiit.
Mir tönd Berge erklimme und trotzdem au viel umespinne.
Im Januar fanged mir wieder vo vorne ah zum wieder so viel Spass zha.
Mir freued üs uf s nögschte Jahr, das isch würkli wahr :-)
-P&M&L


Der letzte Aufstieg

Am Montag machten sich die Kinder auf zur letzten Wanderung. Auf einem idyllischen Waldweg am Fluss entlang ging es, über Wurzeln und Felsen, ins Nachbardorf Arvigo. Dort begann dann der steile Aufstieg nach Landarenca. Die Kindianer erforschten auf dieser Wanderung ein völlig neues Territorium. Zwischen Felsen schlängelte sich der Weg immer weiter nach oben bis sie am Mittag einen wunderschönen Ausblick auf das Lager geniessen konnten. Danach ging es steil bergab und wieder beim Lagerhaus angekommen machten sie sich auf den Weg zum Fluss für eine Erfrischung. Nach einer kurzen Putzaktion ging es spassig zu und her. Beim Tabu konnten sie ihre schauspielerischen Fähigkeiten beweisen.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Sportgeistes. Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Teamgeist und Ausdauer waren einmal mehr gefragt. Bei Spielen wie Schnappball, Ball über Schnur, Jägerball, Ultimate oder einem Löffellauf konnten sich die Sportskanonen austoben. Die verbrannten Kalorien wurden abends beim grillieren gleich wieder angefuttert. Für die Kinder, welche sich am Sporttag noch nicht genug austoben konnten, standen Volleyball, Fussball oder Sitzball auf der grossen Sportwiese zur Auswahl.

Am Mittwochmorgen mussten alle bei „Wer wird Millionär“ die grauen Hirnzellen anstrengen und Köpfchen beweisen. In Gruppen besuchten alle acht Posten mit verschiedenen Rubriken. Wer am meisten Punkte durch das richtige Beantworten von Fragen sammelt, gewinnt den Gruppenwettstreit. Der Nachmittag wurde darauf verwendet, den Talenten der Kids, für die grosse Show am Abend, den letzten Schliff zu verpassen. Durch die viele Übung ging die Abschlussshow dann auch ohne Schwierigkeiten über die Bühne.
img_9789jpg


Saloon on Fire

Den Daltons auf der Spur suchten die Kindianer am Freitagmorgen das Gelände rund um das Lagerhaus im Rahmen einer Schnitzeljagd ab. Die Schnitzeljagd bestand aus acht verschiedenen Posten, die es mit Köpfchen und Teamgeist zu lösen galt. Ob beim Büchsen schiessen, Limbo tanzen oder Morse Code entziffern, die Kinder bestritten die Aufgaben mit Bravour. Am Schluss der Schnitzeljagd mussten die Kindianer noch einen versteckten Schatz finden. Die Daltons waren zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits über alle Berge. Mit der Stärkung in der Tasche, starteten die Kinder in einen weitern Nachmittag voller Minispiele. Bei fünf verschiedenen Minispielen sollten die acht Gruppen möglichst viel Material für den Bau eines Saloons sammeln. Vergeben wurde Zeitungspapier, Toilettenpapierrollen, Kartonunterlagen, Eierkartons und Holzscheite. Jede Gruppe bastelte sich dann mit dem gesammelten Material einen eigenen Saloon. Nach dem Grillieren nahmen die Leiter die Saloons unter Beschuss. Gewonnen hat der standhafteste und schönste Saloon.
Samstags ging es ruhiger zu und her. Am Morgen zeigten die Kindianer ihre Kreativität bei einem Foto-OL. Für 26 Aufgabenstellungen sollten die Gruppen jeweils ein möglichst originelles Foto machen. Später ging es dann zum Fluss um den Nachmittag gemütlich zu verbringen. Anschliessen genossen die Kinder als Vorbereitung auf den Galaabend das Beauty-Angebot. Ein besonderer Renner waren zwei Gesichtsmasken. Sowohl die Mädels wie auch die Jungs - alle wollten sie haben. Die Schönmacherei hat sich gelohnt. Am Abend strahlten sie um die Wette. Bei den letzten Sonnenstrahlen genossen die Stammesanwärter einen feinen Apéro und schossen Fotos draussen. Danach ging es in den Galasaal um den Festschmaus zu geniessen.
Nach einem kurzen Powernap wurden die Kinder bereits wieder aus ihren Bettchen geholt. Die Aufnahmeprüfung für Stammesanwärter stand bevor. Nur wer am Schluss der Übung alle vier Abzeichen vorweisen kann, wird in den Stamm aufgenommen. Es mussten Abzeichen für die Charaktereigenschaften "Humor, "Mut", "Geschicklichkeit" und "Cleverness" erlangt werden. Auf dem gefährlichen "Pfad der Plastiktiere", der durch den Wald führt, stellten sich die Gruppen einigen Tücken und Herausforderungen. Glücklicherweise haben alle Kinder die Prüfungen bestanden und sich somit ihren Platz im Stamm verdient. Mit der neu gewonnen Stammesangehörigkeit ging es für die Kinder dann nach einer Stunde zurück ins Bett.
Nach der anstrengenden Nacht durften die Kinder am Sonntag ausschlafen und dann beim Brunch gemütlich schlemmen. Den Nachmittag nutzten sie um sich auf ihren grossen Auftritt am Mittwochabend vorzubereiten. Beim Herzblatt am Abend fanden sich fünf Paare (wieder).


Die Kindianer gehen steil

Die Würfel sind gefallen. Das Geländegame ist beendet. Die "Cherokee" sind die stolzen Gewinner des zweitägigen Geländegamet, das am Dienstag und Mittwoch stattgefunden hat.
Am Dienstagvormittag bauten die Stämme, mit ihren gesammelten Materialien und den gefundenen Schätzen, ihr Fort auf. Mit einer Dachlatte, einer Plache und einem Stück Schnur mussten die Kindianer bis am Mittag einen Unterstand aufgebaut haben. Am Nachmittag konnten sie, durch das Besuchen von verschiedenen Posten, Geld sammeln um weitere Materialien zu kaufen und ihr Territorium auszuweiten. Bei den Posten wurden Wind- und Wasserräder gebastelt, Armbänder geknüpft, Brot gebacken, Bouillon und Tee über dem Lagerfeuer gekocht und mit Pfeil und Bogen ihre Schusskünste unter Beweis gestellt.  Nach gemütlichem Beisammensein am Lagerfeuer fand eine Gerichtsverhandlung des Zorro-Spiels statt, wobei ein Mitglied des Teams erfolgreich aufgedeckt wurde. Während des Zorro-Spiels versuchen die Mitglieder des Zorro-Teams 10 Aufgaben unentdeckt zu lösen. Wenn der Zorro bei einer Gerichtsverhandlung schuldig gesprochen wird, ist das Spiel beendet und das Lagerteam gewinnt.
Am zweiten Tag des Geländegames versuchten die Stämme ihr Territorium weiter auszubauen, Handelsposten und Städte zu errichten und am meisten Punkte zu sammeln. Des Weiteren wurde der Diebstahl an anderen Gruppen eingeführt und ein Verbrecher, den es zu fangen galt, ist ausgebrochen. Die Kindianer konnten sich zusätzliches Geld verdienen, wenn sie gesuchte Personen der Spielleitung auslieferten. Der letzte Tag des Games galt vor allem der Punktesammlung um dann als Gewinner hervorzugehen.
Am Donnerstag ging es nach einer längeren Nachtruhe hoch hinaus. Bei der zweiten Wanderung in dieser Woche ging es gleich von Anfang an steil bergauf. Die Kinder wurden am Mittag allerdings mit einer schönen Aussicht belohnt. Nach einer Stärkung ging es bereits den Berg wieder hinab um am Fluss TakaTaka eine kleine Erfrischung zu geniessen. Am Fluss sind dann auch die restlichen Kindianer, die nicht an der Wanderung teilnehmen konnten, zur Gruppe gestossen. Der Abend wurde in einem gemütlichen Spielerbend ausklingen gelassen.

img_9355jpg

Aufbruch der Kindiander

Die aus dem Gefängnis ausgebrochenen Daltons sind mit der gestohlenen Friedenspfeife geflohen. Zwischen den acht Indianerstämmen «Apachen», «Osagen», «Ute», «Cheyenne», «Crows», «Navajo», «Komantschen» und «Cherokee» herrscht seit dem Diebstahl ein unerbittlicher Krieg. Um diesen zu beenden müssen 61 Stammesanwärter die gestohlene Friedenspfeife finden und dem ehrenwerten Häuptling Tropfende Röhre zurückbringen.

Die 61 tapferen Kämpfer, die durch den Cowboy Lucky Luke auserwählt wurden die Spur der Daltons zu verfolgen, sind auf der Suche nach der verschwundenen Friedenspfeife in Selma angekommen. Nachdem die Kindianer ihre Quartiere in der unbegrenzten Wildnis von Selma aufgebaut und bezogen haben, bekämpften sie sich in einem künstlerischen Wettstreit. In diesem mussten sie unteranderem für jedes Stammesmitglied einen Kopfschmuck herstellen um ihre Zusammengehörigkeit zu zeigen. T-Shirts sollten zur Tarnung in der Wildnis eingefärbt werden, allerdings ging bei der Farbmischung etwas schief. Am Abend ging es zum grossen Fluss TakaTaka um selbstgebaute Flosse in einem Rennen gegeneinander antreten zu lassen. 

Mit Pfeil und Bogen begaben sie sich am Montag in den Bergen auf die beschwerliche Suche nach dem verschollenen Schatz der Azteken. Auf diesem steinigen Weg mussten die Kindianer Ausdauer, Mut und Zusammenhalt beweisen. Als Belohnung für den mutigen Einsatz, durften die Kämpfer später ihre Waffen niederlegen und in Einklang mit Bild und Ton den Abend verbringen. Mit dem gefundenen Schatz errichteten sie am nächsten Tag eine Festung, um nach einem zweitägigen Kampf schlussendlich als Sieger hervorzugehen. Wer wird schlussendlich als Sieger hervorgehen? Werden sie die Friedenspfeife wiederfinden und Frieden ins Land bringen?

Calancatal im Wilden Westen – Ein Abenteuer für die Besten

 

Im Sommer dieses Jahres begeben wir uns auf eine Reise,
mit Tapferkeit und Mut, wagen wir uns in Indianer-Kreise.
Im verschlungenen Calancatal, im südlichen Graubünden,
wird die Gegenwart von heut im 19ten Jahrhundert münden.

Das neue Land wird bewohnt von eingebornen Stämmen,
der erste Kontakt ist bestimmt nichts für Memmen.
Doch mit der Zeit werden sich die Gemüter einen,
und es wird Freundschaft zwischen Rot- und Weisshaut keimen.

Nebst Indianern leben auch Sheriff, Banditen und Co. im Tal
und der Mix der Kulturen stellt uns vor eine schwier’ge Wahl.
Jene von uns, welche sich für die westliche Partei entscheiden,
werden sich mit Leder, Hemd und Hut im Cowboy-Stil verkleiden.

Während des Tages reiten wir durch die Prärie,
suchen nach Gold und treiben unser Vieh.
Am Lagerfeuer stimmen wir an, unsre Lieder zu singen,
und an manchem Abend werden wir im Salon das Tanzbein schwingen.

Also sattelt eure Pferde und packt die sieben Sachen,
der Sommer ruft mit Spiel und Spass, und ganz bestimmt viel Lachen.

Das Calancatal im Wilden Westen,
ein Abenteuer für die Besten.

Das Leiterteam freut sich auf das wilde Tal, aber nicht minder,
auf alle die wilden, aufgestellten und lustigen Kinder.

Anbei der aktuelle Flyer zum Lager in Selma 2017: