Foto und Film Download verfügbar. 

Unter dem folgenden Link könnt ihr die Fotos und den Lager - Film herunterladen. Das Passwort wird euch separat mitgeteilt. 

Der Kampf der Mächte bis zum bitteren Ende 

Am Montag machten wir unsere eigene WM. Unsere acht Ämtligruppen traten in vier verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Jede Gruppe wurde durch einen Leiter unterstützt. Es gab Fussball, Dodgeball, Ultimate Frisbee und Brennball. Am Morgen gab es verschiedene Gruppenspiele, bei denen die einzelnen Gruppen Punkte sammelten. Die etwa gleich starken Gruppen traten in den KO-Runden am Nachmittag gegeneinander an. Es war ein knapper Kampf zwischen den einzelnen Mächten. Alle brachten vollen Einsatz und bis zum Ende versuchten alle zu gewinnnen. Am Ende gab es nur einen Sieger. Holland setzte sich gegen den Rest durch und wurde Weltmeister.

Eine Schnitzeljagd stand am Dienstagmorgen auf dem Plan. Die Gruppen bekamen je einen Leiter, der sie begleitete. Sie wurden mithilfe des Apps „Actionbound“ in Selva herumgeführt. Sie bekamen beispielsweise die Aufgabe einen Ort zu finden, indem sie einem Richtungspfeil folgen mussten. Manchmal wurde ihnen auch eine Quizfrage gestellt oder sie mussten ihre Kreativität beweisen und ein bestimmtes Foto machen oder einen Song singen. So mussten sie auf dem Weg möglichst viele Aufgaben richtig lösen und viele Punkte sammeln. Die Gruppe mit den meisten Punkten gewann.

Am Nachmittag gab es ein Survival-Game. Die Gruppen sollten sich ihr Essen erspielen, indem sie verschiedenste Posten richtig absolvieren. Sie mussten zum Beispiel Black Stories lösen, Seemannslieder singen, einen Schatz suchen oder Seilziehen. Je nachdem wie gut sie waren, gab es mehr Dinge oder weniger. Die Grundnahrung bekamen natürlich alle. Nach dem Essen wurde für ein wenig Romantik gesorgt. Wir spielten Herzblatt. Eine Person setzte sich auf die eine Seite des Tuches, drei Personen auf die andere. Die eine Person muss den drei anderen verschiedene Fragen stellen. Diese drei Personen versuchen eine möglichst gute Antwort zu sagen, um damit die eine Person von sich zu überzeugen. Die Antworten waren zum Teil sehr überlegt und zauberten ein Schmunzeln auf unsere Gesichter. Am Ende der drei Fragen darf die auserwählte Person entscheiden, welche der drei Personen ihr Herzblatt sein soll. Danach ging es mit Schmetterlingen im Bauch ins Bettchen.

Der Mittwoch startete mit verschiedenen Minispielen wie Dreibeinlauf, Dosenschiessen, Balancechallenge, Korkenfischen oder Riesenmikado. Dazu wurden die Gruppen neu durchmischt, damit sie die Posten nicht immer in der Ämtligruppe bestreiten mussten. Am Nachmittag ging es weiter mit der Vorbereitung für die Talentshow, die am Abend stattfand. Die Kinder waren sehr fleissig und kreativ. Am Abend war es endlich soweit, die Talentshow stand bevor. Es gab viele verschiedene Acts. Die einen erzählten lustige Witze, andere machten einen Scatch, weitere machten schöne Gesangseinlagen oder turnten uns eine schöne Kür vor. Es war eine gute Mischung zwischen Lachen und Staunen. Natürlich durfte die crazy Jury nicht fehlen. Mit dabei war ein pinker Hase und zwei ganz spezielle Piraten mit Perlenbart und Hakenhand. Wir hatten Besuch aus der ganzen Welt. Ein Sieger gab es nicht. Bei uns sind alle Sieger die mitgemacht haben und sich getraut haben etwas vorzuzeigen. Sie sind alle die Sieger unserer Herzen.

Langsam kommen wir dem Ende entgegen. Am Donnerstag wird das Lagerhaus geputzt und die ersten Dinge gepackt. Alle müssen anpacken und mithelfen, denn so geht es am schnellsten. Wenn wir damit fertig sind werden wir noch ein paar Spiele mit den Kindern machen. Am Abend wird es eine kleine Fotoshow mit den Lagerfotos geben und danach eine Abschlussdisco. Dann ist der Donnerstag auch schon vorbei und der letzte Tag steht uns bevor. Am Freitag packen wir die letzten Dinge und machen uns bereit für die Rückreise nach Aadorf. Dann, wenn wir in Aadorf angekommen sind, geht ein weiteres tolles Pfarreilager zu Ende. Dann freuen wir uns bis das nächste Jahr vorbei ist und das Pfarreilager wieder vor der Tür steht, denn dann startet wieder ein neues lustiges und spannendes Erlebnis.


Land in Sicht

Am Donnerstag machten wir eine Wanderung an den Tomasee. Es startete erneut mit einer kurzen Zahnradbahnfahrt bis zum Oberalppass. Von dort an begann das Erlebnis. Auch diese Wanderung führte uns über kleine Brücken und Bäche. Es startete relativ flach und wurde dann immer steiler, was einige ein wenig zum Schnaufen brachte. Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir den Tomasee. Einige mutige wagten den Sprung ins kalte Wasser. Andere vergnügten sich bei einer Schneeballschlacht. Nach vielen guten Gesprächen kamen wir am späteren Nachmittag zurück in Selva an.  Nach einer obligatorischen Dusche kamen alle pünktlich und mit einem grossen Hunger zum Znacht. Mit einem Kinoabend liessen wir den Tag gemütlich ausklingen. Wir schauten uns den Disney-Film ’’ Alles steht Kopf ’’ an. Nach einem anstrengenden Tag legten sich alle müde ins Bett.

Für den Freitag war ein etwas gemütlicheres Programm geplant. Nach dem Morgenessen packten alle ihre Badesachen und wir spazierten zum Baggersee in Sedrun. Wir machten es uns gemütlich auf der Wiese und durften schon bald leckere Wraps von unseren super Köchinnen geniessen. Danach wurde viel gebadet und geplatscht. Am Abend stand das Gala-Dinner an. Alle schmissen sich in ihr schönstes Outfit und machten sich chic. Hinter dem Haus begann der Abend mit einem kleinen Aperitif. Anschliessend begaben sich die Kinder zusammen mit ihrer Begleitung in das schön dekorierte Esszimmer. Auf dem Menüplan stand Poulet im Speckmantel an einer Paprika-Rahmsauce mit Reis und Gemüse. Nach dem Essen begann der Spass im Casino und der Disco.

Am Samstagmorgen spielten wir erneut Casino. Jede Ämtligruppe bekam ein Startguthaben, welches sie in der Gruppe aufteilten, und hatte so die Chance ihr Vermögen zu vergrössern. Es gab Spiele wie Poker, Black Jack, Roulette und Uno. Die Kinder spielten sehr taktisch, es gehörte jedoch auch immer etwas Glück dazu. Nach dem Mittagessen absolvierten die verschiedenen Ämtligruppen einen Postenlauf, bei dem sie Rohstoffe verdienten um damit später ein Schiff basteln zu können. Die Gruppen bewiesen sich gegenseitig in den Spielen Kupp, Wasserrugby, Tupfball und einer Geschicklichkeits-Stafette. Danach wurden verschiedenste Schiffe aus den Materialien Karton, Holz, Klebeband, Zeitung und WC-Rollen gebaut. Im Verlauf der Woche wird eine Art von „Schiffliversenken“ stattfinden. Ein Schiff ist gesunken sobald die Flagge brennt oder runterfällt. Das Schiff, welches am längsten steht gewinnt. Am Abend trafen sich alle zum gemeinsamen Burger-Essen im Garten. Der Spass wurde jedoch schnell beendet, da es das erste Mal zu regnen begann. Zurück im Lagerhaus fand eine Gerichtsverhandlung des Spiels “Zorro“ statt. Es geht darum, dass eine Gruppe von zehn Personen verschiedenste Aufgaben lösen muss. Eine Aufgabe ist beispielsweise acht Paar von Socken an eine Wäscheleine zu hängen oder die Schuhe im Schuhraum umzudrehen. Sobald man das Gefühl hat, eine Person beim Lösen einer Aufgabe erwischt zu haben, kann man sie anklagen. In der Gerichtsverhandlung werden diese Anklagen besprochen und die angeklagte Person für schuldig oder unschuldig erklärt.

Wie immer am Sonntag durften alle ausschlafen und es wurde gebruncht. Danach gab es Zeit sich für den Schlussabend, die Talentshow, vorzubereiten. Einige Gruppen lernten ihren Songtext auswendig, andere üben ihre Choreografie und Dritte suchten ihre Kleider für die Modeschau zusammen. Um fünf Uhr begann der WM-Final, welchen viele gespannt verfolgten. Danach gab es einen feinen Znacht und eine fetzige Disco.


Schiff Ahojj 

Am Samstagmorgen startete das Pfarreilager 2018 unter dem Motto Seefahrerei. 63 Kinder aus Aadorf und Umgebung versammelten sich in der katholischen Kirche Aadorf. Dort verabschiedete uns Mathias Dietz mit einem Reisesegen und einigen nützlichen Tipps für die jungen Seefahrer. Nach der dreieinhalb stündigen Car Fahrt kamen alle voller Freude beim Lagerhaus an. Dieses Jahr führte uns die Reise nach Selva bei Sedrun. Bei der Ankunft überraschten uns einige Seefahrer und Seefahrerinnen mit ausgefallenen Kostümen und einer herzlichen Begrüssung. Nach einigen wichtigen Infos wurden die Zimmer bezogen. Zum ersten Festessen servierten uns die Köchinnen Fleischkäse und Nudeln. Dann waren wir gestärkt für die Kennenlernspiele innerhalb der acht Ämtligruppen. Danach ging es ab ins Bett.

Am nächsten Tag startete der Atelier-Wettkampf. Die acht Ämtligruppen besuchten verschiedenste Posten. Sie bastelten Verkleidungen, gestalteten Schatzkisten und kreierten eine eigene Flagge und ein Kaleidoskop um Gegner zu erkennen.

Montags stand die erste Wanderung auf dem Plan. Die Reise führte uns mit der roten Zahnradbahn bis zum Oberalppass. Von dort aus wanderten wir über Stock und Stein und legten eine gemütliche Mittagspause ein. Es führte uns über blühende Wiesen, Kuhweiden, kleine Bäche und Brücken. Wir bewegten uns durch die Region des Skigebiets Andermatt-Sedrun bis zurück zu unserem Lagerhaus. Nach der Rückkehr erfrischten sich die Seeleute mit einer kühlen Dusche.

Das Lagerfeeling kam immer mehr auf und wird mithilfe des Lagerradios, welches gute Songs abspielt, Interviews ausstrahlt und die neusten News mitteilt, aufrechterhalten.

Am Dienstag begann das Geländegame. Es lehnt an den Regeln des Monopolys an, dabei stellt das Dorf Selva selbst das Spielfeld dar. Die Ämtligruppen sollten ihr Vermögen vergrössern und damit Spielfelder erkaufen und Häuser bauen. Durch Minispiele konnten sich die Gruppen ihre Gelder erspielen. Alle waren motiviert dabei und es ging rund zu und her.

Am zweiten Spieltag gab es einen Postenlauf, in dem die Gruppen ihre Zusammengehörigkeit unter Beweis stellen mussten. Der Kampf zwischen den acht Mächten ging weiter. Jede Gruppe war sehr ehrgeizig und die Entscheidung fiel ziemlich knapp aus.

Am Donnerstag machen wir einen Ausflug an den Tomasee. Wir sind gespannt auf die neuen Eindrücke und Erlebnisse und freuen uns darauf, davon zu berichten.


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Lager 2018 in Selva, Sedrun
Das Lagerhaus
Das Lager findet in der Fraktion Selva der Gemeinde Tujetsch im Kanton Graubünden statt. Grob gesagt liegt das Lagerhaus zwischen Sedrun und dem Oberalppass in der Surselva. Wir werden zwei Wochen im Casa Nual verbringen. Die Unterkunft liegt am Dorfrand von Selva, direkt oberhalb des noch jungen Vorderrheins. In der Nähe des Hauses hält die Matterhorn-Gotthard-Bahn mit dem bekannten Glacier- Express. Geplant sind diverse Ausflüge, die uns mit dieser Zahnrad-Bahn in die umliegende
Gegend bringen werden. So sind sowohl vom Oberalppass als auch von Selva aus diverse interessante Ausflugsziele zu erreichen. Auch Sedrun mit seinen vielen Möglichkeiten liegt nicht weit entfernt. Direkt beim Haus erwartet uns eine Spielwiese und eine Feuerstelle, weitere Spiel- und Sportplätze sowie ein Hallenbad und ein Badesee stehen uns in Sedrun zur Verfügung. Falls wir ausnahmsweise schlechtes Wetter antreffen sollten, bietet uns das Haus nebst geräumigen
Zimmern einige grosse Gemeinschafts- und Aufenthaltsräume mit der Möglichkeit, Tischtennis- und Töggeliturniere auszutragen, Musikwünsche im Lagerradio zu hören oder einfach ein bisschen Freizeit mit den anderen Lagerteilnehmern zu verbringen.


Anmeldung
- Reservier dir die ersten zwei Wochen in den Sommerferien.
- Fülle gemeinsam mit deinen Eltern das beiliegende Anmeldeformular aus. Dabei ist wichtig, dass alle Punkte ausgefüllt werden.
- Erzähle deinen Freundinnen und Freunden vom Lager und deiner Teilnahme. Lade sie ein, ebenfalls mitzukommen.


Weitere Informationen
- Auf unserer Homepage www.pfarreilager-aadorf-taenikon.ch findest du laufend Neuigkeiten und weitere Informationen zum Lager.
- Auf der Homepage ist das Anmeldeformular aufgeschaltet. Die Anmeldung kann bequem online ausgefüllt werden. Alternativ kann das beiliegende Anmeldeformular genutzt werden. Das Leiterteam freut sich auf zwei ereignisreiche Lagerwochen mit dir und deinen Freunden.